Fernseher mit Internet werden immer beliebter

Mit einem Fernseher ins Internet gehen? Ab April ist in Deutschland das hochauflösende Fernsehen HD TV Standard. Herkömmliche Fernseher können dann keine Programme mehr empfangen. Aber die neusten Entwicklungen gehen dahin, Internet und Fernsehen zu verbinden.

Die Hersteller möchten vor allem das jüngere Publikum ansprechen. Während dem Betrachten des Fernsehprogramms ist es bereits möglich mittels Videotext den Wetterbericht übers Internet abzurufen. So soll sich das System des Bildschirmtextes fortsetzen. Die Programmhersteller versuchen so das junge Publikum an den Fernseher zu locken. Gleichzeitig möchten sie mit dem Internet die ältere Generation erreichen. Bisher besitzen die meist keinen PC oder können ihn gar nicht richtig benutzen.

Mit einem Samsung TV Gerät und dem Samsung eigenen Smart TV soll dies ermöglicht werden. Über Video-on-demand-Portale wird es möglich sein, sich das eigene Fernsehprogramm herunter zu laden. Sozusagen die Fortsetzung des viel zu teuren Videokanals Premiere.

Die Zukunft heißt Hybrid TV, HbbTV bedeutet Hybrid Broadcast Broadband TV und ermöglicht dem Verbraucher spezielle Online-Anwendungen im Fernseher zu empfangen. Das Fernsehen der Zukunft wird sich nach den Wünschen der Konsumenten richten und nicht umgekehrt. Es wird möglich sein, Fernsehserien aus den Mediatheken der Programmanbieter auszuwählen und zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu betrachten. Das ZDF zum Beispiel bietet bald heute journal plus an, hier gibt es mehr Informationen und Bilder als bei der reinen Nachrichtensendung. Pro Sieben und RTL arbeiten an der Entwicklung von Casting-Shows bei denen gleichzeitig Stimmen über Twitter oder Facebook von den Zuschauern abgegeben werden können. Fraglich ist, ob der Verbraucher das überhaupt möchte. Natürlich geht es den Programmmachern darum, mehr Werbeportale zur Verfügung zu stellen. Der Zuschauer kann dann schon vom Fernsehsessel aus Artikel zum entsprechenden Fußballspiel erwerben. Desgleichen wird dann bei Rockkonzerten oder Modeschauen versucht werden. Die Anbieter der Waren bieten zeitgleich die Onlinekataloge zum Download an und hoffen auf Bestellungen.

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